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Archive for Mai 2009

MICACHU AND THE SHAPES

Hinter Micachu verbirgt sich Mica Levi, die dank ihrer klassischen Ausbildung (Violine, Viola, Komposition) bereits für das London Philharmonic Orchestra arbeitete, aber auch mit dem Cluster Collective (www.myspace.com/theclustercollective) trip-hoppige Grime-Tracks kreierte. Mit ihrer Band The Shapes – Marc Pell an den Percussions und Raisa Khan für Keyboards und Synthesizer zuständig – kommen nun reduzierte Grime-Rhythmen und fast schon folkige Melodien mit der instrumentalen Verspieltheit (auf „Turn Me Weller“ kommt beispielsweise ein Staubsauger zum Einsatz) von Bands wie Psapp oder CocoRosie zusammen. Die spärlichen Einsprengsel auf Songs wie „Lips“ erinnern sogar an schrägere No Wave-Bands wie DNA, jedoch durch Micas Gesang mit ungleich größerem Pop-Potential. Im ehrenwerten The Independent nannte man das passenderweise „wacky pop for now people“. Matthew Herbert wurde bereits auf die Band aufmerksam und zeigte sich für die Produktion des Debuts „Jewellery“ verantwortlich, das im April 2009 erschien. Den Festival-Hoppern sei noch mitgeteilt, dass Micachu And The Shapes im Sommer auf dem Sonar, Glastonbury, Roskilde und sogar dem Berlin Festival zugegen sind. Bleibt also nur zu hoffen, dass sie damit auch hierzulande zu verdienter Bekanntheit gelangen!

www.myspace.com/micayomusic

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